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Schlachtrinder sind gerade schwer zu vermarkten

Quelle: Archiv

Der Handel mit Schlachtrindern wird aktuell als eher stockend beschrieben.
In Deutschland sind insbesondere Jungstiere der besseren Qualitäten kaum nachgefragt. Ähnliches gilt für Schlachtkalbinnen. Stabil ist die Marktsituation bei Schlachtkühen, aber auch hier scheint der Handel aktuell etwas an Schwung zu verlieren.

Jungstierangebot übersteigt die Nachfrage auch in Österreich

In Österreich trifft ein etwas höheres Angebot bei Jungstieren auf eine, für die Jahreszeit übliche, ruhigere Nachfrage. Die Preise tendieren leicht nach unten.
Bei Schlachtkühen trifft ein stabiles Angebot auf eine normale Nachfrage, die Preise sind stabil, die Biozuschläge ziehen leicht an.
Bei Schlachtkalbinnen steigt seit mehreren Wochen das Angebot, die Übermengen müssen zu billigeren Konditionen exportiert werden. Die Preise sinken leicht.
Bei Schlachtkälbern ist das Angebot weiterhin sehr hoch und übersteigt die Nachfrage. Die Preise tendieren nach unten.

Preiserwartungen netto für Woche 05/2020 (27.01. – 02.02.2020)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen! Die Veränderungen beziehen sich auf die Vorwoche, sofern nicht anders angegeben. Quelle: ARGE Rind

Jungstier HK R2/3 € 3,46 (-2 Cent gegenüber KW 2)

Kalbin HK R2/3 € 2,97 (- 3 Cent)

Kuh HK R2/3 € 2,18

Schlachtkälber HK R2/3 € 5,85 (- 20 Cent)

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche