RindRindermastNachfragetief am Schlachtrindermarkt

Nachfragetief am Schlachtrindermarkt

Foto: Taferner

Vor allem in Deutschland kam es in der vergangenen Woche zu großen Preisabschlägen. Teilweise wurden sogar Schlachtungen abgesagt. Sowohl bei Jungstieren als auch bei Kühen kommt es zu deutlichen Preisrückgängen.

Preise haben sich in Österreich stabilisiert

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren etwas rückläufig. Die Nachfrage im LEH pendelt sich wieder auf ein normales Niveau zurück, seitens des Außer Haus Verzehrs herrscht noch immer eine sehr geringe Nachfrage. Bei Redaktionsschluss konnte wiederholt keine Preiseinigung mit allen Marktpartnern erzielt werden.

Bei Schlachtkühen ist das Angebot entsprechend der Nachfrage stabil, die Preise sind unverändert zur Vorwoche.

Bei Schlachtkälbern steht ein etwas höheres Angebot einer jahreszeitlich bedingt schwachen Nachfrage gegenüber, die Preise bleiben dennoch stabil.

Preiserwartungen netto für Woche 19/2020 (04.05. – 10.05.2020)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen bezogen auf ein Kilo Schlachtgewicht kalt! Die Veränderungen beziehen sich auf die Vorwoche, sofern nicht anders angegeben. Quelle: ARGE Rind

Jungstier HK R2/3 ausgesetzt (KW 08: € 3,43)

Kalbin HK R2/3 € 2,69

Kuh HK R2/3 € 1,89

Schlachtkälber HK R2/3 € 5,00

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche