RindMilchviehJungstiernachfrage lebhaft

Jungstiernachfrage lebhaft

Foto: Taferner

Derzeit sind sehr unterschiedliche Tendenzen in Europa im Handel mit Schlachtrindern zu beobachten. Bei Jungstieren ist die Nachfrage steigend und das Angebot rückläufig, die Preise entwickeln sich leicht nach oben. Weibliche Schlachtrinder sind saisongemäß preislich leicht unter Druck. Gerade jetzt sind viele Landwirte mit der Maisernte und Feldarbeit beschäftigt sodass der Verkauf von Rindern nicht im Focus steht und dadurch das Angebot eher gering ausfällt.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren leicht rückläufig bei einer lebhaften Nachfrage nach AMA-Gütesiegel-Jungstieren, die Preise tendieren leicht nach oben.

Bei den Schlachtkühen ist das Angebot leicht steigend, vor allem in den westlichen Bundesländern werden vielfach Kühe mit geringerer Fettabdeckung angeboten. Dementsprechend herrscht in Österreich derzeit ein Druck auf die Kuhpreise und diese tendieren nach unten. Sowohl bei Jungstieren als auch bei Schlachtkühen konnte bei Redaktionsschluss noch keine Preiseinigung mit allen Marktpartnern erzielt werden.

Bei Schlachtkälbern halten sich Angebot und Nachfrage die Waage, die Preise sind stabil.

Preiserwartungen netto für Woche 39/2019 (23.09. – 29.09.2019)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen! Die Veränderungen beziehen sich auf die Vorwoche, sofern nicht anders angegeben. Quelle: ARGE Rind

Jungstier HK R2/3 ausgesetzt (KW 35: € 3,36 )

Kalbin HK R2/3 € 3,00

Kuh HK R2/3 ausgesetzt (KW 34: 2,23 €)

Schlachtkälber HK R2/3 € 5,75

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche