ForstWertholzsubmission: Gut bezahltes Laubholz

Wertholzsubmission: Gut bezahltes Laubholz

Rund 800 der schönsten und teuersten Baumstämme Oberösterreichs wurden bei der 16. Wertholzsubmission in St. Florian präsentiert. Foto: LK OÖ

Die heimischen Waldbesitzer sehen sich derzeit mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert: trockene Jahre, enormer Borkenkäferbefall und Sturm- sowie Schneebruchschäden. Dennoch ist das Interesse an den Wertholzsubmissionen ungebrochen. Sie zeigen, dass die intensive waldbauliche Arbeit mit Laubholz wirtschaftlich Sinn macht. Die Submission ist grundsätzlich eine briefliche Versteigerung. Bei der Wertholzsubmission können Interessenten die Stämme besichtigen und dann anhand eines Losverzeichnisses jeden Stamm bebieten. Bei Holz mit Spitzenqualität sind für Waldbauern Mehrerlöse von mehreren hundert Prozent möglich. Aber auch die Durchschnittserlöse sind deutlich höher als beim herkömmlichen Holzverkauf.

Höchstes Gebot für Riegelahorn
Rund 800 der schönsten und teuersten Baumstämme Oberösterreichs wurden bei der 16. Wertholzsubmission in St. Florian – durchgeführt vom Waldverband OÖ und der Landwirtschaftskammer OÖ – präsentiert und verkauft. 80 Prozent der verkauften Stämme waren Eichenstämme.