Tag des Apfels

Kammerdirektor Ferdinand Grüner, Obstbauberater Klemens Böck, Fachbereichsleiter Wendelin Juen, LK-Vizepräsidentin Helga Brunschmid, Kammerpräsident Josef Hechenberger und TirolObst-Obfrau Regina Norz.
Quelle: LK Tirol/Suitner

Im Burgenland werden auf ca. 460 ha Intensivanlagen durchschnittlich 13.000 t Tafeläpfel von höchster Qualität geerntet. Außerdem gibt es rund 1.000 ha Streuobstwiesen mit Apfelbäumen, die zum Erhalt der Kulturlandschaft beitragen. In Tirol bewirtschaften rund 80 Tiroler Familienbetriebe über 200 ha Erwerbsobstflächen, auf denen heuer rund 3.000 t Äpfel geerntet wurden. Gut 20 % der Kernobstflächen in Tirol werden nach den Richtlinien des biologischen Anbaus bewirtschaftet. Die Früchte, unter anderem von Streuobstwiesen oder mit kleinen optischen Makeln, werden auch zu köstlichem Apfelsaft oder -most und aromatischem Schnaps veredelt.

Eigene Produktion besonders wertvoll

„Der Apfel als regionales Superfood darf in keiner bewussten Ernährung fehlen. Wer regelmäßig heimische Äpfel konsumiert, sichert die Wertschöpfung in der Region und leistet viel für seine eigene Gesundheit. Das gilt besonders auch für unsere Kinder, die wir bereits im Kleinkindalter auf die gesunden und wohlschmeckenden Äpfel aufmerksam machen wollen”, betont Nikolaus Berlakovich, Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer (LK).

„Die letzten Monate haben uns gezeigt, wie wertvoll es ist, eine lokale und kleinstrukturierte Lebensmittelproduktion im Land zu haben, die unsere Versorgung sichert. Unsere Obstbaubetriebe sind ein wichtiger Teil davon und liefern alljährlich trotz verschiedener Herausforderungen, wie beispielsweise Wetterextreme, beste Früchte. Zusätzlich werden Arbeitsplätze geschaffen und durch kurze Wege wird das Klima geschont – der Kauf von Tiroler Obst ist daher aus mehrerlei Hinsicht zu empfehlen”, zeigt Josef Hechenberger, Präsident der LK Tirol, auf.

Lange Transportwege vermeiden

Die Hauptapfelsorten im Burgenland sind Gala, Elstar, Golden Delicious, Jonagold, Breaburn, Idared, Fuji, Evelina und Kronprinz Rudolf. In Tirol reicht die breite Sortenvielfalt von Gala oder Elstar über den “Strudelapfel” Boskoop bis hin zum frisch-säuerlichen Bio-Topaz oder Jazz. Erhältlich sind die Früchte unter anderem direkt ab Hof, über die Bauern- oder Bio-Kiste, Foodcoops, auf Bauermärkten sowie im Lebensmittelhandel. Lange Transportwege rund um den Globus werden so vermieden.