EnergieScheitholz oder Hackgut ?

Scheitholz oder Hackgut ?

Quelle: schutterstock

Viele Landwirte bewirtschaften auch Waldflächen. Daher liegt es nahe, dass sie auch bei der Heizung auf diesen Rohstoff zurückgreifen. Immerhin spart man sich den Einkauf von Brennstoff. In welcher Form man das Holz thermisch verwertet, hängt aber von den individuellen Anforderungen und Gegebenheiten ab. Vergleicht man die beiden Heizungsformen im mittleren Leistungsbereich (40–70 kW), so ergeben sich bei einem Endwärmebedarf von etwa 57.600 kWh/Jahr sehr unterschiedliche Investitions- und Brennstoffkosten. Setzt man auf einen Premium-Kesselhersteller, der die strengen Förderbedingungen erfüllt, muss man mit Anschaffungskosten von 7.000 bis 11.000 Euro beim Stückholzkessel und etwa 17.000 bis 21.000 Euro beim Hackgutkessel rechnen. Inkludiert sind alle technischen Anlagen wie z.B. Hackschnitzelfördereinrichtung, jedoch exklusive Kosten für die Raumaustra gung und den Pufferspeicher. Davon können in Österreich zwischen 20 und 30 % als Investitionsförderung abgezogen werden.