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Operations Center von John Deere noch nutzerfreundlicher

Operations Center John Deere
Precision Farming à la John Deere: Landwirte können an das neu organisierte Operations Center nun die Solorrow-App für teilflächenspezifisches Düngen anbinden.
Quelle: Hersteller

Das bereits länger am Markt etablierte Operations Center soll ab sofort noch anwenderfreundlicher sein. Dafür sorgten laut John Deere u.a. ein neuer “Look and Feel”, verbesserte Navigation sowie die an die Webversion angepasste Mobilversion. Letztere wurde in “Operations Center mobile” umbenannt und lasse sich nun gut mit der Webversion kombinieren. Beide Versionen bieten Anwendern ein Universal-Tool zur Betriebsverwaltung. Zur weiteren Verbesserung wurde der Arbeitsplaner zum Auto-Setup-System hinzugefügt, mit dem Landwirte Arbeiten praktisch vorbereiten können. So sollen Fahrer ihre Arbeit auf dem Feld schneller in Angriff nehmen können.

Einrichten, Planen, Analysieren – was Operations Center kann

Operations Center mobile version app
Operations Center mobile
Quelle: Hersteller

Landwirte verwendeten das System bislang zur Erfassung von Dokumentations- und Maschinendaten. Die gesammelten Daten konnten dabei analysiert und als Unterstützung bei der Entscheidungsfindung genutzt werden. Nun gestaltete man Operations Center so, dass das System für mehr Klarheit und eine bessere Organisation sorgt. Unter dem Strich sollen Funktionen wie Einrichten, Planen oder Überblicken Landwirten dabei helfen, geschäftliche Entscheidungen rund um die Betriebsführung noch präziser zu treffen.

Die Funktion “Einrichten” beispielsweise synchronisiert Betriebsdaten mit Operations Center. “Überblicken” gestattet es Landwirten, den gesamten Betrieb via JD-Link im Blick zu behalten und z.B. von unterwegs aus Qualität und Effizienz sicherzustellen. Mit dem neuen Arbeitsplaner wiederum können Landwirte Display-Infos einfach vorab planen und an die Maschine senden. Dann muss der Fahrer diese in der Kabine nur noch bestätigen und kann direkt mit der Arbeit beginnen. Die neue Registerkarte „Analysieren” unterstützt Landwirte schließlich dabei, aus den Ergebnissen des aktuellen Jahres die Entscheidungen für das nächste abzuleiten.

„Wir wissen, dass Landwirte heutzutage immer unterwegs sind. Somit ist die App-Version wichtiger als je zuvor”, erklärt Peter Koch, Marketingleiter für digitale Technologie.

In Kombi mit Solorrow: Teilflächenspezifisches Düngen

Dank einer Zusammenarbeit mit dem deutschen Start-up Solorrow können Applikationskarten für variable Düngung nun ebenfalls mit dem Operations Center geteilt werden. Von dort aus können Anwender Karten drahtlos mit wenigen Klicks an Maschinen auf dem Feld senden, um teilflächenspezifische Anwendungen zu ermöglichen. So sei man laut John Deere in der Lage, Düngemittel und Pflanzenschutzmittel wirksamer einzusetzen und die Umwelt nachhaltig zu schützen.