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Maiswurzelbohrer 2020

Auch wenn die Käferfangzahlen mancherorts hoch waren, haben sich die Schäden an den Wurzeln in Grenzen gehalten.
Quelle: Agrarfoto

In weiten Teilen Österreichs trat der Maiswurzelbohrer (MWB) dieses Jahr in deutlich geringerem Ausmaß auf als in den beiden Jahren zuvor. In Kärnten brach die Käferpopulation regelrecht zusammen. In Salzburg, Oberösterreich, dem Burgenland und Niederösterreich verzögerte sich der Beginn des Käferflugs und es waren insgesamt weniger Käfer zu beobachten als im Vorjahr. In Niederösterreich kam es laut Franz Schuster von der LK Niederösterreich nur in der Region um St. Pölten vereinzelt zu Schäden. In Oberösterreich und dem Burgenland wurden heuer keine bemerkenswerten Schäden durch den MWB verursacht. Das berichteten die LK-Experten der jeweiligen Länder, Kurt Foltin und Marion Seiter. Obwohl aus der Steiermark mancherorts ebenfalls ein geringerer Käferflug als im Vorjahr gemeldet wurde, zeichnete sich dies in den durchschnittlichen Fangzahlen des Monitorings nicht ab. Aber auch hier wurden Schäden in Mais vor allem durch Stürme und Unwetter verursacht, weniger durch den MWB.