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Innviertler Direktvermarkter starten gemeinsames Projekt

Projektstart „Direktvermarktung Innviertel – Gemeinsam Wertschöpfen“ im Schloss Sigharting. Foto: Auinger

Durch die Zusammenarbeit dreier Leader-Regionen aus den Bezirken Schärding, Ried und Braunau soll die Direktvermarktung im Innviertel gefördert werden. Als Trägerstruktur für diese Bemühungen agiert der Verein „Wie’s Innviertel schmeckt“, der sein Tätigkeitsgebiet auf ganz Innviertel ausdehnt und die Aktivitäten verstärkt. Der Verein „Wie’s Innviertel schmeckt“ erhält als Leader Förderung finanzielle Ressourcen bereitgestellt, um gemeinsam mit einer professionellen Prozessbegleitung samt Assistenz an den Projektzielen zu arbeiten. Das Projekt ist für drei Jahre geplant. Danach soll diese Initiative ggf. weitergeführt werden.

Konkrete Aktivitäten: 4 Säulen als Fundament

1) Sichtbar machen

Jeder Direktvermarkter, der gefunden werden will, kann Teil eines Produzenten-Handbuches „Wie‘s Innviertel schmeckt“ werden. Hier sollen alle berücksichtigt werden, die „vom Erzeuger bis zum Teller“ regionale Produkte und Leistungen im Lebensmittelbereich anbieten. In einer 1. Auflage werden zuerst rund 1.000 Stück aufgelegt. Die digitale Version des Produzentenhandbuches wird es zukünftig auch in dynamischer und gewarteter Form parallel dazu auf der „Wie’s Innviertel schmeckt“ Homepage als digitale Produkt- und Leistungsplattform geben.

2) Von- und miteinander lernen und profitieren

Als einer der wesentlichen Gründe beim Verein „Wie’s Innviertel schmeckt“ dabei zu sein, wird von den Mitgliedern immer wieder der Erfahrungsaustausch und der Know-how-Transfer untereinander gesehen. Aus den Erfahrungen voneinander und miteinander zu lernen ermöglicht praktische Antworten bei gleichen oder ähnlichen Problemstellungen. Dazu gehören auch praxisrelevante und individuell auf die Bedürfnisse angepasste Schulungs- und Qualifizierungsveranstaltungen. Mit- und voneinander profitieren sollen die Mitglieder bei gemeinsamen Werbemaßnahmen, gemeinsamen Einkauf oder Dienstleistungen können. Hier zählt auch die Arbeit an gemeinsamen Kooperations-Projekten (gemeinsame Geschenkkörbe, Messeauftritt, ggf. auch gemeinsame Produktentwicklung, usw.) dazu.

3) Neue Marktzugänge ermöglichen

Neben dem klassischen Konsumenten als wichtige Kunden sollen noch weitere Kundengruppen wie Gastronomie, Tourismus, Großküchen und Gemeinden erschlossen und die Zugänge dazu ermöglicht werden.

4) Bewusstsein schaffen

Die Initiatoren des Projektes wollen die Bedeutung des Themas Regionalität als wichtiger Wertschöpfungsfaktor für das Innviertel bewusst machen. Hier soll bereits bei den jungen Menschen (u.a. durch Schulprojekte wie „Region macht Schule“) angesetzt werden, um zu sensibilisieren und das eigene Verhalten auch stärker zu hinterfragen.