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Hausmittel gegen Schnupfen

Vor einem Schnupfen ist niemand sicher – diese Hausmittel lindern die Beschwerden jedoch ein wenig.
Quelle: wavebreakmedia/shutterstock.com

Gegen einen Schnupfen ist fast niemand gefeit. Die laufende oder verstopfte Nase und häufiges Niesen sind eine Abwehrreaktion des Körpers. Er möchte die Entzüngungserreger in der Nasenschleimhaut loswerden. Eine richtige Therapie gibt es nicht, aber die Symptome lassen sich lindern. Die meisten Zutaten dafür haben Sie wahrscheinlich sogar im Haus.

Das hilft bei Schnupfen

Bei Schnupfen und einer Nebenhöhlenentzündung stehen sekretlösende und schleimhautabschwellende sowie antimikrobielle Wirkungen von Pflanzen im Vordergrund.

Kren (Meerrettich)
besitzt eine sehr gute antibakterielle Funktion. Kren kann bei Nebenhöhlenentzündungen fein gerissen als Nackenauflage angewendet werden. Dazu den Kren immer zwischen zwei dünne Stofffleckerl geben und nicht pur auf der Haut auftragen. Er würde die Haut zu stark reizen.

Krenhonig: 4–5 EL fein gerissene Krenwurzel in 250 g Honig einrühren und über Nacht stehen lassen. Der Kren kann danach abgeseiht oder im Honig belassen werden. Bei Anfälligkeit für Nebenhöhlenentzündungen oder wenn Erkältungssymptome auftreten, täglich 3–4 TL am Tag verteilt einnehmen. Er putzt die Nase.

Ingwer
Er eignet sich besonders als Tee gegen den Schnupfen, weil er entzündungshemmend und sekretlösend wirkt.

Zwiebel
Eine zerkleinerte Zwiebel über das Bett gehängt löst den Schleim in der Nase und sorgt für einen ruhigen Schlaf.

Kamille
Kamilleninhalation: Einen kleinen Topf Wasser zum Kochen bringen und eine Handvoll Kamillenblüten hineingeben. Vom Herd nehmen und am Tisch den Kopf über den dampfenden Topf beugen. Kopf und Topf mit einem großen Handtuch abdecken und den Dampf inhalieren.

Ätherische Öle
Thymian, Latschenkieferöl, Eukalyptus, Teebaum oder Pfefferminze wirken ebenfalls lindernd. Lassen Sie sich unbedingt in der Apotheke beraten, besonders dann wenn Sie schwanger sind oder kleine Kinder im Haus sind!

Nasenspülungen
Eine Nasenspülung hilft die Schleimhäute feucht zu halten und Schleim und Keime auszuspülen.

Sollten sich Ihre Beschwerden nicht bessern – bitte einen Arzt aufsuchen!