BioBio-BauernGrabmann als Bundesobfrau von Bio Austria bestätigt

Grabmann als Bundesobfrau von Bio Austria bestätigt

Der neugewählte Vorstand von Bio Austria mit Josef Plank und Bio Austria-Geschäftsführerin Susanne Maier. Foto: BIO AUSTRIA

Bei der Delegiertenversammlung von Bio Austria in Linz wurden am 24. April 2019 die personellen Weichen des Bundesverbandes für die kommenden vier Jahre gestellt. Gertraud Grabmann wurde mit 98 % der Delegierten-Stimmen in ihrer Funktion als Obfrau des Bundesverbandes bestätigt und wird damit gemeinsam mit einem zwölfköpfigen Vorstandsteam die Geschicke des Verbandes für weitere vier Jahre leiten. Die Oberösterreicherin, die gemeinsam mit ihrer Familie im Innviertel einen Bio-Bauernhof bewirtschaftet, war im Jahr 2015 erstmals zur Obfrau des größten Bio-Verbandes Europas gewählt worden.

Folgende Personen wurden am Donnerstag neben Gertraud Grabmann in den Bundesvorstand gewählt:

  • Otto Gasselich, Landesobmann NÖ/Wien
  • Thomas Gschier, Landesobmann Bio Ernte Steiermark
  • Sebastian Herzog, Landesobmann Salzburg
  • Johann Kreschischnig, Landesobmann Kärnten
  • Christina Ritter, Landesobfrau Tirol
  • Franz Waldenberger, Landesobmann Oberösterreich
  • Christine Hahnekamp, Vertreterin Landesverband Burgenland
  • Walter Klingenbrunner, Vertreter Landesverband NÖ/Wien
  • Kasper Kohler, Vertreter Landesverband, Vorarlberg
  • Martin Kappel, Vertreter BIO AUSTRIA Next Generation (BANG)
  • Helga Bernold, Vertreterin Demeter
  • Georg Gerharter, Vertreter der Netzwerkverbände

Darüber hinaus verabschiedete die Delegiertenversammlung eine Resolution mit Forderungen von Bio Austria zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Österreich. Diese wurde im Rahmen der Versammlung an den in Vertretung von Bundesministerin Elisabeth Köstinger anwesenden Generalsekretär des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT), Josef Plank, übergeben.

Die Resolution enthält unter anderem die Forderung nach einer Aufrechterhaltung der Geld-Mittel für die Landwirtschaft im bisher bestehenden Ausmaß, was im Falle der bereits von der EU-Kommission angekündigten Kürzung der Mittel auf EU-Ebene durch einen Ausgleich aus nationalen Mitteln sicher zu stellen ist. Zudem wird eine Verdoppelung des Mitteleinsatzes für die Abgeltung der Leistungen der österreichischen Bäuerinnen und Bauern für die Gesellschaft im Bereich von Umwelt-, Klima- und Tierwohl gefordert. Zudem fordern die Biobäuerinnen und Biobauern, dass sich die Bio-Landwirtschaft entsprechend ihrer wachsenden Bedeutung – bereits 25 Prozent der Fläche und 22 Prozent der Betriebe werden biologisch bewirtschaftet – im GAP-Strategieplan Österreichs wiederfindet.