LandtechnikAckerbautechnikFendt bringt Neuerungen für Feldspritze Rogator 300

Fendt bringt Neuerungen für Feldspritze Rogator 300

Die Feldspritze Fendt Rogator 300 ist jetzt mit bis zu 36 m breiten Gestängen erhältlich.
Quelle: Paar

Die Düsensteuerung Fendt OptiNozzle soll ein optimales Applikationsergebnis bei garantierter Einhaltung der gewählten Abdriftreduktion ermöglichen. Der Fahrer definiert die Ausbringmenge, den angestrebten Grad der Abdriftreduktion und einen passenden Druck für das optimale Tropfenspektrum. Fendt OptiNozzle wählt dann automatisch die passende, vorher installierte Düse oder Düsenkombination, sodass die gewünschte Abdriftminderungsklasse während der Applikation auch bei wechselnden Geschwindigkeiten oder Ausbringmengen eingehalten wird. Durch die automatische Anpassung der Düsen oder Düsenkombination wird der Geschwindigkeitsbereich bei der Applikation laut Fendt deutlich erweitert. Mit Fendt OptiNozzle können gesetzliche Vorgaben und Zielwerte für die Abdriftreduktion sowie Abstandsauflagen auch bei wechselnden Applikationsparametern einfach und präzise eingehalten werden.

Fendt Spritze steuert Fendt Traktor

Im Gespann mit einem Fendt Vario, der die Agricultural Industry Electronics Foundation (AEF) zertifizierte TIM Funktionalität (Tractor Implement Management) unterstützt, kann die gezogene Feldspritze Fendt Rogator 300 über die TIM Funktion mit dem Traktor kommunizieren und diesen automatisch steuern. Die Pflanzenschutzspritze errechnet hierbei die optimale Geschwindigkeit passend zu den Düsenparametern, der angestrebten Abdriftreduktion und Ausbringmenge. Je nach verwendeter Düse oder Düsenkombination regelt die Feldspritze die Geschwindigkeit des Gespanns auf die errechnete Sollgeschwindigkeit. Damit werde sichergestellt, dass die Applikation immer mit der gewünschten Abdriftminderung erfolgt. Bei aktiver TIM-Steuerung hat der Fahrer die Möglichkeit, die Geschwindigkeit anzupassen. Dabei wählt er aus den vorgegebenen Geschwindigkeitsstufen. Das Gespann hält die gewählte Geschwindigkeit automatisch. Zeitgleich passt die Spritze die verwendete Düse bzw. Düsenkombination an die geänderte Geschwindigkeit an.

Mit der TIM-Funktion regelt die Fendt Spritze die Fahrgeschwindigkeit des Fendt Traktors.
Quelle: Paar

Neue Einzelradfederung

Ab einer Spurbreite von 2 m ist für die gezogene Feldspritze Fendt Rogator 300 die neue hydropneumatische Einzelradfederung verfügbar. Die beiden Hydraulikzylinder federn das Fahrzeug ab und steigern so die Stabilität bei Kurvenfahrten, schwierigen Straßenverhältnissen und Hanglagen. Die Federung reduziere die Belastung für Traktor und Gestänge deutlich und ermöglicht eine noch höhere Applikationsgenauigkeit – selbst bei hohen Geschwindigkeiten.

Der Fendt Rogator 300 soll mit der automatischen Niveauregulierung Fendt Stability Control einen sicheren Einsatz am Hang und eine stabile Straßenlage garantieren. Die Niveauregulierung stellt unabhängig vom Beladungszustand immer den vollen Federweg zur Verfügung und wirkt so Wankbewegungen entgegen. Bei Fahrten parallel zum Gefälle ermöglicht die Konstruktion der Einzelradaufhängung ferner einen manuellen Hangausgleich von bis zu 7°, beziehungsweise 12 Prozent. Auch bei Befüllvorgängen mit Pflanzenschutzmitteln kommt die Einzelradfederung zum Tragen, da sie eine manuelle Nivellierung des Rogator 300 und so eine noch exaktere Befüllung ermögliche.

Die neue Einzelradfederung an der Fendt Rogator 300.
Quelle: Paar

Jetzt bis zu 36 m Arbeitsbreite

Die gezogene Feldspritze Fendt Rogator 300 zieht nun mit einer Arbeitsbreite von bis zu 36 Metern mit der Selbstfahrerbaureihe gleich. Bei einer max. Arbeitsbreite von 36 Metern wird das Gestänge für den besseren Transport dreifach geklappt. Eine neue Gestängehöhenführung soll dank schneller und exakter Reaktionen für eine verbesserte Gestängelage und Bodenanpassung sorgen – auch bei höheren Geschwindigkeiten. Diese Gestängehöhenführung ist auch für die Baureihe Fendt Rogator 600 verfügbar.

Hier sehen Sie noch einige weitere Fotos der Fendt Rogator 300: