ForstBlitzschlag, Zecken und Co

Blitzschlag, Zecken und Co

Wetterumschwung
Gerade im Sommer passiert ein Wetterumschwung oft so schnell, dass Sie sich nicht in Sicherheit bringen können. Foto: Florian Schuetz/shutterstock.com

Die Sommer werden aufgrund des Klimawandels tendenziell trockener und die Winter feuchter. Dazu kommen längere Trockenperioden, wie sie schon in den letzten Jahren vermehrt aufgetreten sind. Diese Bedingungen erhöhen die Brandgefahr in den Wäldern erheblich. Vereinzelte starke Niederschläge reichen nicht aus, um einen ausgetrockneten Waldboden ausreichend zu durchfeuchten. Schon ein überhitzter Auspuff oder ein unbedachtes Hantieren mit Zigaretten kann jetzt einen Waldbrand auslösen. Sogar Funken von heiß gelaufenen Bremsen eines Fahrzeuges haben mitunter fatale Folgen. Bei Wind ist wegen der Funkenfluggefahr der Gefährdungsbereich von Wäldern noch größer. Gefährlich kann es auch sein, ein Fahrzeug auf entzündlichem Untergrund abzustellen. Die wichtigste natürliche Ursache für Waldbrände und der häufigste Auslöser sind Blitzschläge. Gefährdet sind hier besonders Gebirgswälder. Durch die schwere Erreichbarkeit und kritische Wasserzufuhr stellen solche Brände die Feuerwehren vor große Herausforderungen. Um die Zufahrt von Einsatzkräften überhaupt zu ermöglichen, sind Wald- und Zufahrtswege immer frei zu halten. Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte zudem umgehend die Feuerwehr verständigen und in sicherer Entfernung warten bis die Einsatzkräfte eintreffen, um sie bei Bedarf einweisen zu können. In der Waldbrand-Datenbank Österreich (http://fire.boku.ac.at) können unter anderem Waldbrandereignisse abgefragt und aktuelle oder historische Waldbrände über ein Online-Eingabeformular gemeldet werden.

Vom Blitz überrascht

Bei der Arbeit im Wald sollten Sie das Wetter grundsätzlich immer im Blick haben und sich bei drohender Unwettergefahr möglichst nicht mehr inmitten von Bäumen aufhalten. Gerade im Sommer passiert ein Wetterumschwung aber oft so schnell, dass Sie sich nicht in Sicherheit