LandlebenFamilieAnstieg der landwirtschaftlichen Renten

Anstieg der landwirtschaftlichen Renten

Quelle: aon-tae/shutterstock.com

Die Deutsche Rentenversicherung Bund gab bekannt, dass sich die Renten zum 1. Juli 2020 in Westdeutschland um 3,45 % erhöhen. In Ostdeutschland fällt die Anpaasung mit 4,20 % noch etwas höher aus. Die Erhöhung wird eins zu eins auf die Alterssicherung der Landwirte übertragen. Sie gilt damit für Altersrenten, sowie Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten. Somit steigen für fast 600.000 Landwirte in Rente die Altersbezüge. Die Renten erhöhen sich nun das zehnte Jahr in Folge. 2010 gab es die letzte Nullrunde. Durch die stärkere Erhöhung in Ostdeutschland nähern sich zudem die Renten in West und Ost weiter an. „Auch in ungewissen Zeiten steht die Rentenversicherung für Verlässlichkeit“, erklärte Bundearbeitsminister Hubertus Heil.

Mehr Beitragszahler pro Rentner

Grundlage für die Rentenanpassung ist die Lohnentwicklung. Die relevante Lohnsteigerung betrug im letzten Jahr 3,28 % in den alten und 3,83 % in den neuen Bundesländern. Entscheidend ist auch, wieviel Beiträge Versicherte derzeit in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Dabei spielt der Nachhaltigkeitsfaktor eine Rolle. Dieser berücksichtigt des Verhätnis von Rentnern zu Beitragszahlenden. In diesem Jahr wirkt sich der Nachhaltigkeitsfaktor leicht positiv auf die Rentenanpassung aus. Pro Rentner gibt es derzeit wieder mehr Menschen die Beiträge einzahlen.