AckerbauBodenZwischenfrüchte und no-Till

Zwischenfrüchte und no-Till

Das Highlight des Feldtages war die Vorführung der Direktsämaschine T-Force 340 von Novag.
Quelle: Böck

Der Hausherr Franz Grötschl eröffnete den Tag mit einer Beschreibung seines Betriebes. Er setzt auf Minimum-, Strip- und No-Till. Das bedeutet, er bearbeitet den Boden nur soweit es notwendig ist, und am liebsten wird auf jegliche Bodenbewegung verzichtet. Die am Milchbetrieb anfallende Gülle wird in Streifen in den Boden injiziert. Durch diese Herangehensweise verspricht sich Grötschl eine Schonung des Bodenlebens aber auch eine bessere Befahrbarkeit des Bodens. Bei den Zwischenfrüchten setzt Grötschl gelinde gesagt auf Diversität. Sämtliche Mischungen besitzen mehr als 30 Komponenten. Dazu verwendet er neben Einzelkomponenten auch diverse fertige Mischungen, die Grötschl allesamt in der Mischmaschine zusammenmischt. Der Löwenanteil der Komponenten ist dabei winterhart. Eine grüne Decke ist wichtig, da sie im Frühjahr auch eine aktive Bodengare gewährleistet. Die abfrostenden Komponenten hingegen sind lediglich zur Ernährung des Bodenlebens über den Winter dabei.