RindKälberWas Biestmilch alles kann

Was Biestmilch alles kann

Biestmilch beeinflusst nicht nur das Immunsystem von neugeborenen Kälbern, sondern wirkt auch positiv auf deren Verdauungstrakt.
Quelle: Archiv

Ab der Geburt muss das neugeborene Kalb sofort selbstständig atmen, sich wärmen und in einer neuen Umgebung zurechtkommen. In der Luft, im Stroh, selbst an den Zitzen ist es Umweltkeimen ausgesetzt, die es krank machen können.
Die Kuh kann das Kalb über die Biestmilch mit Abwehrstoffen, sogenannten Immunglobulinen oder Antikörpern, versorgen. Das ist für das Kalb lebenswichtig, weil es während der ersten Lebenswochen selbst keine Antikörper produzieren kann. Von der Kuh bekommt es genau jene, die gegen Erreger wirken, die in ihrem Lebensraum und damit auch dem des Kalbs vorkommen.
Erst im Alter von vier bis sechs Wochen können Kälber selbst Immunglobuline erzeugen. Bei Rindern, aber auch bei allen anderen Huftieren (Schwein, Ziege, Pferd), erfolgt die passive Immunisierung nur über die Biestmilch. Die Plazenta ermöglicht bei manchen Tierarten den Transport von Immunglobulinen direkt in den Fötus, bei anderen nicht. Beim Rind werden während der Tr