LandlebenGartenTipps zur Rosenpflege

Tipps zur Rosenpflege

Rosen mögen einen sonnigen und luftigen Standort mit humosen Boden. Foto: Pammer
  • Verwenden Sie langsam wirkende Dünger bei Ihren Rosen, dann bildet sie keine langen weichen Triebe die gerne von Läusen befallen werden. Ab Juli keinen Dünger mehr geben, damit das Holz gut ausreift.
  • Krankes, totes Holz und Verblühtes immer entfernen.
  • Einen halben Zentimeter neben dem Auge schneiden und keine „Haken“ stehen lassen – diese sind Eintrittspforten für Krankheiten.
  • Pflanzenstärkungsmittel (zum Beispiel Schachtelhalm) im Frühjahr verwenden, es stärkt die Zellwände und macht die Rose widerstandfähiger gegen Pilzkrankheiten.
  • Die Rose wirft pilzbefallene Blätter ab. Entfernen Sie diese regelmäßig denn sie sind der Ausgangspunkt für Neuinfektionen.
  • Halten Sie das Laub so trocken wie möglich. Nur neugepflanzte Rosen müssen regelmäßig gegossen werden. Als Tiefwurzler können sie sich später im Normalfall selbst versorgen.
  • Wildtriebe an Rosen wird man dauerhaft los wenn man sie an Ansatz mit einem Ruck abreißt statt sie zu schneiden.
  • Beim Sommerschnitt direkt nach der Blüte wird mindestens bis zum ersten ganzen (mindestens 5 Teilblättchen) Blatt geschnitten. Das Auge sollte nach außen zeigen. Bei einmalblühenden Rosen ist das nicht notwendig, denn sie entwickeln nach der Blüte hübsche Hagebutten.
  • In sehr kalten Lagen mit frühem Frost kann es sinnvoll sein, Ende August 1 EL Patentkali um jeden Rosenstock zu streuen um für die nötige Holzreife zu sorgen.
  • Anfang Dezember werden Rosen mit Gartenerde/Kompost Gemisch angehäufelt um die empfindliche Veredelungsstelle zu schützen.
Von Susanne Pammer (Garten- und Landschaftsplanerin, sowie leidenschaftliche Gärtnerin).