LandlebenDirektvermarktungThüringer Waldziegen auf schwäbischen Wiesen

Thüringer Waldziegen auf schwäbischen Wiesen

Die Thüringer Waldziegen sind eine bedrohte Rasse (alle Fotos: Buffler).

Foto: Buffler

Waldziegenhof Mareth (Bio)

Monika und Jürgen Mareth
4 Kinder (5–17 Jahre)
Betriebszweige:

  • 50 Thüringer Waldziegen
  • 8 ha Grünland (davon 7 ha zugepachtet)
  • 2 ha Ackerbau (Triticale, zugepachtet)
  • Hofladen mit Ziegenkäse aus eigener Herstellung
  • Marktwagen (wöchentlich drei feste Märkte): 50 % eigener Käse; 50 % Bio-Handelsware
  • 3 Mitarbeiterinnen auf 450-Euro-Basis: Zwei auf dem Markt, eine in der Käseküche

Jürgen Mareth sitzt am Holztisch im Hofladen vor der Fensterfront. Er genießt die Mittagssonne und schaut auf die Streuobstwiese. Dort grasen seine zwei Thüringer Waldziegenböcke. Hinter ihm „werkelt“ seine Frau Monika im Käse-Verarbeitungsraum. Durch ein Fenster, das die beiden Räume verbindet, ruft sie ihm zu: „Ich geh jetzt zum Kochen.“ Sie zieht ihre weiße Schürze aus, nimmt eine Flasche Bio- Rapsöl aus dem Regal und geht.