LandtechnikForsttechnikSystemvergleich: Liegender und stehender Holzspalter

Systemvergleich: Liegender und stehender Holzspalter

Als liegender Spalter stand unseren Testern ein Posch SplitMaster 30 Turbo zur Verfügung.
Quelle: Paar

Der im Test eingesetzte Posch HydroCombi 24 Turbo ist ein senkrecht arbeitender Spalter, der mit zwei Vorlaufgeschwindigkeiten entsprechend dem erforderlichen Spaltdruck automatisch gesteuert wird. Durch das gleichzeitige Nach-unten-Drücken beider Steuerhebel fährt der Spaltkeil aus. Die Spaltgutfixierung erfolgt mit dem zweiteiligen Spaltmesser bzw. mit der Holzhaltespitze. Werden die beiden Steuerhebel nach oben gedrückt, fährt der Spaltkeil selbsttätig bis zur Hubbegrenzung in die Ausgangsstellung zurück. Integrierte Rollen am Ende des Spaltkeiles vermindern das Risiko des Verkeilens des Spaltmessers. Die Länge des Spaltgutes darf 110 cm nicht überschreiten. Links des Spaltkeils befindet sich ein Schutzbügel und rechts der fixierte Hebearm, welche das Umfallen des Spaltgutes verhindern sollen bzw. dem Zwischenlagern von noch zu spaltenden Holzstücken dienen. Der Hebearm wird über den Spaltzylinder betätigt und kann über eine Klinke fixiert werden.

Waagrecht mit dem SplitMaster

Als liegender Spalter stand unseren Testern ein Posch SplitMaster 30 Turbo zur Verfügung, der mit zwei Vorlaufgeschwindigkeiten entsprechend dem erforderlichen Spaltdruck automatisch gesteuert wird. Wenn die bedienende Person die beiden Steuerhebel in ihre Richtung zieht, fährt das Druckstück in Richtung Spaltkeil. Werden die Hebel weggedrückt, fährt das Druckstück selbsttätig in die Ausgangsstellung zurück und geht in Neutralstellung über. Der Spalthub lässt sich über die verstellbare Abschaltstange bis zu einer maximalen Länge von 125 cm an das Spaltgut anpassen. Serienmäßig ist der SplitMaster mit einem Vierfachspaltmesser ausgestattet. Dieses lässt sich hydraulisch zur Anpassung an den Holzdurchmesser der Höhe nach verstellen. Oberhalb vom waagrechten Spaltmesser gespaltene Holzstücke bleiben auf Flügeln liegen und werden mit einem Einhandsappel in die Spaltwanne zurückgezogen, wenn eine weitere Spaltung erforderlich ist. Fertig gespaltenes Holz fällt in die Holzauflage und wird von dort weggeschichtet. Mit ganz hoch gestelltem Spaltmesser wird das Holzstück in zwei Teile gespalten. Auf Wunsch sind auch Zwei-, Sechs- und Achtfachspaltmesser erhältlich. Sowohl der senkrechte als auch der waagrechte Holzspalter wurden im Versuch über die Gelenkwelle des Traktors angetrieben. Angeboten wird alternativ zum Zapfwellenantrieb auch ein Antrieb mittels Elektromotor (400 V, 16 A). Nicht zur Serienausstattung gehörte bei unserem Systemvergleich eine Seilwinde (Greifzange bzw. Blochhaken) mit Funkfernsteuerung, mit der das zu spaltende Holz herangezogen wurde. Aus arbeitswirtschaftlicher Sicht ist der Einsatz dieser Seilwinde sinnvoll. Das zu spaltende Stammholz wurde entweder mit Hilfe der Hebevorrichtung oder der Seilwinde in die Spaltmulde bzw. auf die Standplatte gehoben.