RindRindermastÖsterreich: Geringes Angebot am Jungstiermarkt

Österreich: Geringes Angebot am Jungstiermarkt

Die Preise für Jungstiere tendieren in KW 37 leicht nach oben.
Quelle: Auinger

Die Marktsituation ist derzeit im Handel mit weiblichen und männlichen Schlachtrindern EU-weit regional stark unterschiedlich. In Deutschland hat sich der Preisdruck gegen Ende der vergangenen Woche etwas verringert. In einigen Regionen waren allerdings Preisabschläge im Vergleich zur Vorwoche, speziell bei Schlachtkühen, üblich. Der Preisdruck bei Kühen ist stärker ausgeprägt als bei Jungstieren.

Jungstiere: Preise steigen

In Österreich ist der Jungstiermarkt von einem geringen Angebot geprägt. Gleichzeitig verbessert sich die Nachfrage von Seiten des Lebensmitteleinzelhandels und des Außer-Haus-Verzehrs. Die Preise tendieren leicht nach oben.

Bei Schlachtkühen nimmt das Angebot saisonal bedingt im Westen etwas zu. Ein Preisdruck herrscht vor allem bei Kühen mit schwächeren Qualitäten – hier wurden die Preise etwas zurückgenommen. Es wird in den nächsten Wochen am Schlachtkuhmarkt davon abhängen, ob das Angebot steigt bzw. wie sich die internationalen Märkte entwickeln.

Die Preise für Schlachtkälber sind aufgrund des schwachen Angebots leicht steigend.

Preiserwartungen netto für Woche 37/2020 (07.09. – 13.09.2020)

Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen bezogen auf ein Kilo Schlachtgewicht kalt! Die Veränderungen beziehen sich auf die Vorwoche, sofern nicht anders angegeben. Quelle: ARGE Rind

 

Jungstier HK R2/3                                         € 3,40 (+3 Cent)

Kalbin HK R2/3                                            € 2,98

Kuh HK R2/3                                                € 2,24 (-3 Cent)

Schlachtkälber HK R2/3                               € 5,55 (+10 Cent)

 

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche