RindRindermastSchlachtkuhvermarktung beginnt zu stocken

Schlachtkuhvermarktung beginnt zu stocken

Foto: Taferner

Die Nachfrage nach Rindfleisch und damit auch nach Schlachtrindern gestaltet sich EU-weit aktuell verhaltener. Sommerliche Temperaturen und Ferienzeit führen zu einer etwas rückläufigen Nachfrage.

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren etwas höher als in der Vorwoche, die Nachfrage ist aufgrund der zu erwartenden Hitze etwas rückläufig. Bei Redaktionsschluss konnte wiederholt keine Preiseinigung mit allen Marktpartnern erzielt werden. In Deutschland dürften sich die Preise für Jungstiere der Talsohle nähern und werden sich somit knapp behaupten.

Bei Schlachtkühen ist die Vermarktungssituation in Europa derzeit angespannt, die Preise für weibliche Schlachtrinder geben deutlich nach.   Das Angebot an Schlachtkühen steigt etwas an, die Nachfrage ist rückläufig, die Preise tendieren auch in Österreich nach unten.

Bei Schlachtkälbern ist das Angebot für die Jahreszeit ausreichend, bei einer etwas verhaltenen Nachfrage. Die Preise sind stabil.

Preiserwartungen netto für Woche 30/2019 (22.07. – 28.07.2019)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen! Die Veränderungen beziehen sich auf die Vorwoche, sofern nicht anders angegeben. Quelle: ARGE Rind

Jungstier HK R2/3 ausgesetzt (KW 12: € 3,50)

Kalbin HK R2/3 € 3,00

Kuh HK R2/3 € 2,36 (-6 Cent)

Schlachtkälber HK R2/3 € 5,25

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche