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Schlachtkuhpreis steigt leicht

Zu Beginn der zweiten vollen Schlachtwoche des neuen Jahres fällt das Angebot an Schlachtrindern unterschiedlich aus. Vor allem in Deutschland sind die Stückzahlen an Jungstieren ausreichend um den Bedarf zu decken. Die Preise sind leicht rückläufig.

Die Menge an Schlachtkühen bleibt im Verhältnis zur Nachfrage knapp, die Erzeugerpreise erhöhen sich moderat.

 

Nachfrage nach Programmstieren schwächelt

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren für die Nachfrage ausreichend, bei Programmstieren ist die Nachfrage leicht rückläufig. Der Basispreis ist stabil, die Qualitätszuschläge gehen im Vergleich zu KW 48/2019 um 3 Cent zurück. Für AMA-Gütesiegel Jungstiere mit einem Schlachtalter von 18 bis 20 Monaten reduziert sich der Qualitätszuschlag von 32 auf 29 Cent/kg Schlachtgewicht kalt. Ebenso sinkt der AMA-Gütesiegelzuschlag für Jungstiere jünger als 18 Monate von 39 auf 36 Cent/kg Schlachtgewicht kalt.

Bei Schlachtkühen ist das Angebot rückläufig bei einer sehr guten Nachfrage, die Preise tendieren nach oben.

Die Preise für Schlachtkälber sind stabil.

 

Preiserwartungen netto für Woche 03/2020 (13.01. – 19.01.2020)

Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen! Die Veränderungen beziehen sich auf die Vorwoche, sofern nicht anders angegeben. Quelle: ARGE Rind

 

Jungstier HK R2/3                                         € 3,49

Kalbin HK R2/3                                            € 3,00

Kuh HK R2/3                                                € 2,18 (+ 5 Cent)

Schlachtkälber HK R2/3                               € 6,15

 

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche