RindRindermastSchlachtkälberpreise ziehen weiter an

Schlachtkälberpreise ziehen weiter an

Foto: Taferner

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren etwas rückläufig, bei guter Nachfrage vom Lebensmitteleinzelhandel. Die Edelteile konnten in den letzten zwei Wochen nicht in entsprechender Menge vermarktet werden. Die Preise sind stabil.

Bei den Schlachtkühen erhöht sich das Angebot leicht. Die Absatzlage für die Exportvermarktung bleibt weiterhin angespannt. Bei Redaktionsschluss konnte noch keine Preiseinigung mit allen Marktpartnern erzielt werden.

Das Angebot an Schlachtkälbern ist knapp, bei etwas steigender Nachfrage. Die Preise haben sich gegenüber der Vorwoche leicht erhöht.

Ernte lässt Jungstierangebot sinken

Aufgrund der anstehenden Erntearbeiten in Deutschland sind Jungstiere in knapper Menge verfügbar. Die Nachfrage zeigt sich lebhafter als in den vergangenen Wochen, dadurch steigen die Preise leicht an.

Bei den Schlachtkühen wird es zu geringen Preisabschlägen kommen.

Preiserwartungen netto für Woche 42/2020 (12.10. – 18.10.2020)

Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen bezogen auf ein Kilo Schlachtgewicht kalt! Die Veränderungen beziehen sich auf die Vorwoche, sofern nicht anders angegeben. Quelle: ARGE Rind

  • Jungstier HK R2/3 € 3,42
  • Kalbin HK R2/3 € 2,98
  • Kuh HK R2/3 ausgesetzt ( KW 39: € 2,12)
  • Schlachtkälber HK R2/3 € 5,95 (+20 Cent)

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche