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Schlachtkälberpreise sinken weiter

Regelmäßig aktualisierte Preise vom Rindermarkt
Quelle: pixabay
Im Jungstierbereich herrscht in Österreich ein begrenztes Angebot. Dennoch werden vor allem die Edelteile zunehmend zum Problem in der Vermarktung, da die entsprechenden Vermarktungsschienen im Außer Haus Verzehr fehlen und derzeit auch keine Perspektive gegeben ist, wann wieder aufgesperrt werden kann. Die Qualitätszuschläge sind deshalb leicht rückläufig.
Bei Schlachtkühen ist das Angebot leicht steigend, bei einer rückläufigen Nachfrage. Vor allem die Exportgeschäfte für schwere Kühe Richtung Spanien und Frankreich sind eingebrochen. Die Preise sind für schwere Kühe stärker rückläufig als für leichtere. Diese Situation wird sich nicht entspannen, solange die „Lock-dows“ in Europa in Kraft sind. Bei Redaktionsschluss konnte die ARGE Rind noch keine Preiseinigung mit allen Marktpartnern erzielen.
Die Preise für Schlachtkälber tendieren ebenfalls leicht nach unten. Vom Jahreseinstiegspreis von netto 6,35 Euro/kg Schlachtgewicht ist die Preiserwartung bereits 20 Cent entfernt.

Gastro-Schließungen belasten den Rindfleischmarkt

In Deutschland wird von einem begrenzten, rückläufigen Angebot berichtet, bei einer relativ stabilen Preisentwicklung bei Schlachtkühen und Jungstieren. In sehr vielen Ländern ist nach wie vor die Gastronomie geschlossen oder wurde wieder geschlossen, was sich vor allem auf das Exportgeschäft in Österreich auswirkt.
Preiserwartungen netto für Woche 04/2021 (25.01. – 31.01.2021)

Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen bezogen auf ein Kilo Schlachtgewicht kalt! Die Veränderungen beziehen sich auf die Vorwoche, sofern nicht anders angegeben. Quelle: ARGE Rind

  • Jungstier HK R2/3 € 3,47
  • Kalbin HK R2/3 € 2,90
  • Kuh HK R2/3  ausgesetzt (KW 02: € 2,07)
  • Schlachtkälber HK R2/3 € 6,15 (-10 Cent)

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche