RindRinderhaltungRinderbestand ging 2019 zurück

Rinderbestand ging 2019 zurück

2019 hielten Österreichs Bauern weniger Rinder als im Vorjahr.
Quelle: Archiv

Die Erhebung des Nutztierbestands für das Jahr 2019 durch die Statistik Austria hat zum Stichtag 1. Dezember gegenüber dem Jahr davor ein leichtes Minus von 1,7% (33.300 Tiere) auf rund 1,88 Mio. Rinder bundesweit ergeben. Mit einem Minus von 2,1% verringerte sich der Bestand an Jungrindern unter einem Jahr auf 605.000 Tiere, die Zahl an Schlachtkälbern um 1,8% auf 152.000, die anderer Kälber und Jungrinder um 2,2% auf 453.000.

Mehr Ochsen und Schlachtkalbinnen

Ein leichter Rückgang (-0,5%) auf 426.000 Tiere wurde auch in der Altersklasse der ein bis unter zwei Jahre alten Rinder verzeichnet. Dabei stieg sowohl die Anzahl an Stieren und Ochsen (+1,1% auf 165.000) als auch die der Schlachtkalbinnen (+1,9% auf 78.100). Nutz- und Zuchtkalbinnen reduzierten sich hingegen um 2,8% auf 183.000 Tiere.

Im Vergleich zu Dezember 2018 verringerte sich die Gruppe der zumindest zwei Jahre alten Rinder um 2,1% auf 848.000 Tiere. Ein leichter Zuwachs wurde dort lediglich bei Stieren und Ochsen (+0,9% auf 20.000) verzeichnet, während sich die restlichen Bestände rückläufig verhielten: Schlachtkalbinnen -2,5% auf 18.700, Nutz- und Zuchtkalbinnen -4,6% auf 89.400, Milchkühe -1,7% auf 524.000 sowie andere Kühe -2,5% auf 195.000 Tiere.

2,5% weniger Rinderhalter

Die Zahl der zum Stichtag Rinder haltenden Betriebe nahm innerhalb des Jahres 2019 um 2,5% auf 56.400 ab. Die durchschnittliche Bestandsdichte blieb stabil bei 33 Rindern je Betrieb.