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Preis für Schlachtkalbinnen gibt etwas nach

Ende Mai gab der Preis für Schlachtkalbinnen nach. Foto: Taferner

Der Handel mit Schlachtrindern bleibt nach wie vor angespannt. Von Seiten der Schlachtunternehmen wird vor allem in Deutschland zusätzlich Druck aufgebaut. Obwohl das Angebot weiterhin nicht als groß beschrieben wird, bleibt die Nachfrage seitens der Schlachtunternehmen deutlich verhaltener. Die ARGE Rind schätzt, dass der Feiertag diese Situation noch verschärfen könnte. Speziell bei männlichen Rindern gehen die Preise in Deutschland etwas zurück. Mittlerweile sind auch Kühe schwächer nachgefragt, entsprechend geben auch hier die Preise durchwegs nach.

Angebotsüberhang bei Jungstier und Kalbinnen

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren im Programmbereich auf einem hohen Niveau. Es konnte mit der Schlachthofbranche nach wie vor keine einheitliche Preisbildung erzielt werden.

Das österreichweite Angebot bei Schlachtkühen ist der Nachfrage entsprechend ausreichend, die Preise sind stabil.

Bei Schlachtkalbinnen trifft ein etwas erhöhtes Angebot auf eine schwache Nachfrage, die Preise sind leicht rückläufig.

Bei Schlachtkälbern trifft ein etwas höheres Angebot auf eine für die Jahreszeit normale Nachfrage, die Preise sind stabil.

Preiserwartungen netto für Woche 22/2019 (27.05. – 02.06.2019)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen! Die Veränderungen beziehen sich auf die Vorwoche, sofern nicht anders angegeben. Quelle: ARGE Rind

Jungstier HK R2/3              ausgesetzt (KW 12: € 3,50)

Kalbin HK R2/3                   € 3,00 (- 5 Cent)

Kuh HK R2/3                        € 2,37

Schlachtkälber HK R2/3     € 5,45

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche