RindMilchviehNetzwerk für Datenvernetzung in der Milchproduktion gestartet

Netzwerk für Datenvernetzung in der Milchproduktion gestartet

Quelle: agrarfoto.com

Im International Dairy Data Exchange Network (kurz iDDEN) arbeiten Organisationen der Milchviehhaltung und große Stalltechnikhersteller in Europa, Nordamerika und Australien zusammen, um Datenintegrationsprobleme zu lösen. So können Milchviehbetriebe, Gerätehersteller und Organisationen Daten gemeinsam nutzen.

Dr. Reinhard Reents, Geschäftsführer von iDDEN (vit Deutschland) erklärt die Vorteile: „iDDEN wird die nahtlose Integration von Melk-und Stalltechnik auf den Betrieben mit den Datenbanken der Milchleistungsprüfung ermöglichen.“

Sieben Organisationen vernetzen sich

Für das Netzwerk iDDEN haben sich Organisationen der Milchleistungsprüfung und nationale Rechenzentren aus 13 Ländern zusammengeschlossen, die insgesamt ca. 20 Millionen Milchkühe repräsentieren.
Um die Datenvernetzung zu ermöglichen, übernimmt iDDEN die Datenaustauschplattform NCDX (Nordic Cattle Data eXchange) und entwickelt diese weiter. iDDEN wird weitestgehend die Richtlinien und Standards des Internationalen Komitees für den Austausch von Tierdaten (ICAR ADE) integrieren. Dabei sollen die bestehenden Datennutzungs- und Datenverfügungsrechte sowie die Zustimmung seitens jeden Datenlieferanten strengsten Datenschutz garantieren.

LANDWIRT Info

iDDEN wurde als nicht gewinnorientierte Gesellschaft von sieben bäuerlich gehaltenen Organisationen gegründet, die in 13 Ländern Dienstleistungen rund um die Milchleistungsprüfung, Datenverarbeitung und Zucht anbieten.
iDDEN hat seinen Hauptsitz in Deutschland. Die sieben Gründungsorganisationen sind:
• CRV (Niederlande und nördl. Belgien)
• DataGene (Australien)
• Lactanet (Kanada)
• National Dairy Herd Information Association (USA)
• NCDX (Dänemark, Finnland, Schweden, Norwegen und Island)
• RDV (Österreich und Deutschland)
• vit (Deutschland und Luxemburg)