ForstMountainbikestrecken: Bundesforste verlängern Verträge

Mountainbikestrecken: Bundesforste verlängern Verträge

Mit der vertraglichen Basis sind Pflicht- und Haftungsfragen für alle Beteiligten klar geregelt. Foto: gorillaimages/shutterstock

Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) haben die Verträge für bestehende Mountainbike-Strecken verlängert. “Wir freuen uns, dass sich das Vertragsmodell so gut bewährt hat”, betont Vorstand Rudolf Freidhager. Für Oberösterreich und Salzburg konnten die Rahmenverträge bis 2023, für Niederösterreich unbefristet verlängert werden. In Tirol läuft der bestehende Rahmenvertrag weiter, in der Steiermark und Kärnten wurden Einzelverträge abgeschlossen. Aktuell umfasst das Streckennetz der ÖBf bundesweit 2.300 Mountainbike-Kilometer. Der größte Anteil liegt in Oberösterreich (770 km), gefolgt von Salzburg (660 km) und Tirol (330 km). Nach der geplanten Streckenerweiterung werden es in Niederösterreich 350 km sein, in der Steiermark gibt es aktuell 240 km und in Kärnten, wo die ÖBf den geringsten Flächenanteil haben, 40 km. Ein besonderes Highlight für die diesjährige Mountainbike-Saison ist die Erweiterung des Streckennetzes im Wienerwald um 80 km.

Fairness, Rechtssicherheit und Interessenausgleich

Mit der vertraglichen Basis sind Pflicht- und Haftungsfragen klar geregelt. “Das schafft Rechtssicherheit für alle Beteiligten – allen voran für Mountainbiker und Waldeigentümer”, hält Freidhager fest. Eine Lenkung ist auch aus ökologischer Sicht sinnvoll. “Immer mehr Menschen zieht es hinaus in die Natur. Umso wichtiger ist es, die Besucherströme in ökologisch verträgliche Bahnen zu lenken”, erläutert der Vorstand. Neben einem fairen und rücksichtsvollen Miteinander braucht es ebenso verbindliche Spielregeln wie das Mountainbike-Fairplay, das die Bundesforste gemeinsam mit Interessenvertretern entwickelt haben. “Denn der Wald ist für alle Erholungssuchenden da und so soll es auch bleiben”, so Freidhager abschließend.