CoronaMaßnahmen gegen Ängste und Sorgen

Maßnahmen gegen Ängste und Sorgen

Coronakrise Angst
Coronakrise: Angst und Sorgen begleiten uns in dieser Situation.
Quelle: Lukas Kastner/shutterstock.com

In außergewöhnlichen Zeiten kann es zu neuen Belastungen und ungewohnten Emotionen kommen. Es braucht Zeit, sich an diese neuen Umstände und Herausforderungen zu gewöhnen.

Beschränken Sie Ihren Medienkonsum

Selbst wenn es sich um seriöse Medien handelt – limitieren Sie Ihren Medienkonsum in Bezug auf die Coronakrise. Immer wieder mit bestimmten Bildern und Schilderungen konfrontiert zu werden, ist nicht hilfreich sondern belastend.

Halten Sie sich von Panikmachern fern

Setzen Sie Ihr persönlichen Grenzen und verzichten Sie darauf, die massenweise kursierenden Meldungen zum Coronavirus zu lesen.

Fokussieren Sie das Positive

Sich auf etwas positives zu konzentrieren, beruhigt und stabilisiert. Sprechen Sie mit Bezugspersonen und achten Sie auf positive Gesprächsinhalte.

Nehmen Sie Ihre Gefühle wahr

Wir alle haben unterschiedlichste Gefühle in dieser ungewohnten Situation, z.B. Verwirrung, Angst oder Stress. Diese Gefühle sind absolut verständlich, aber bei einem Zuviel wird man von ihnen überschwemmt. Nehmen Sie sich Zeit, um wahrzunehmen und auszudrücken, was Sie fühlen. Manche Menschen schreiben ihre Gefühle gerne nieder oder werden kreativ (z.B. malen, musizieren oder meditieren).

Sprechen Sie über Ihre Gefühle

Wenden Sie sich an eine hilfreiche Bezugsperson! Sollte diese im näheren Umfeld nicht vorhanden sein, holen Sie sich professionelle Hilfe. Sie erreichen die BÖP-Helpline unter 01/504 8000. Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.boep.or.at 

Bäuerliches Sorgentelefon in Österreich:

Der direkte Draht für Lebensfragen, wenn einfach alles zu viel ist. Die Information und Begleitung sind kostenlos und Anfragen werden absolut vertraulich behandelt. Einfach zum Ortstarif anrufen unter 0810/676 810. Montag bis Freitag 8:30 bis 12:30 Uhr (ausgenommen gesetzliche Feiertage).

Montagstelefon in Bayern:

Jeden Montag (auch an Feiertagen) von 9–13 Uhr und von 16–20 Uhr: 0800-131-131-0 (kostenlos)

Schluss mit Grübeln

Zu viel Grübeln ist kontraproduktiv, da es zusätzlichen Stress verursacht. Überlegen Sie sich daher schon im Vorhinein Tätigkeiten, die Sie ausführen können, sollten Sie ins Grübeln verfallen. Machen Sie etwas ganz anderes, das Ihnen gut tut. Manche Menschen backen, lesen oder schreiben beispielsweise gerne.

Führen Sie einfache Entspannungsübungen durch

Diese reduzieren Ängste. Im Internet finden Sie Anleitungen dafür.

Denken Sie daran: Auch das geht vorbei!

Es ist es wichtig zu verstehen, dass der COVID-19-Ausbruch unweigerlich vorübergehen wird. Planen Sie Aktivitäten für die Zeit danach.