LandtechnikBranchennewsMähdreschermarkt Österreich 2018: Grün verliert, gelb und rot gewinnt

Mähdreschermarkt Österreich 2018: Grün verliert, gelb und rot gewinnt

Claas bleibt die Nummer 1 am Mähdreschermarkt, musste aber Verluste hinnehmen. (Foto: Paar)

 

Der Mähdreschermarkt in Österreich weist 2018 nach kleinem Zwischenhoch in 2017 wieder einen Rückgang auf. So wurden im Vorjahr 105 Maschinen neu zugelassen. Das sind um 15 Stück oder 12,5 % weniger als 2017 – und der zweitniedrigste Wert seit 2006. Damit ist der Gesamtmarkt für Mähdrescher derzeit weit entfernt von den Rekordjahren 2009 und 2012, als fast doppelt so viele Mähdrescher neu zugelassen wurden (siehe Abbildung 1).

New Holland überholt John Deere

Auf die einzelnen Hersteller heruntergebrochen, zeigt sich folgendes Bild: Claas ist nach wie vor unangefochtene Nummer eins. Im Vorjahr wurden in Österreich 50 saatengrüne Maschinen neu zugelassen. Das sind um 13 Maschinen oder 20,6 % weniger als in 2017. Claas kommt so auf einen Marktanteil von 47,6 % – was einem Minus von 4,9 Prozentpunkten gleichkommt. Auf Platz zwei folgt New Holland mit 25 Neuzulassungen. Das sind um sieben Mähdrescher mehr als 2017 (+38,9 %). New Holland rückt damit von Platz drei auf Platz zwei vor. Ihren Marktanteil konnten die Gelben um 8,8 Prozentpunkte auf 23,8 % ausbauen.

Den dritten Platz nimmt Case IH mit 15 neu zugelassenen Mähdreschern ein – fünf mehr als 2017 (+50 %). Die roten Rotormähdrescher kommen so auf einen Marktanteil von 14,3 % (+6,0 Prozentpunkte). John Deere rutscht vom zweiten auf den vierten Platz ab. Dahinter steht eine Halbierung von 21 auf 10 Maschinen in 2018 (-52,4 %). Der Marktanteil liegt nun bei 9,5 % (-8,0 Prozentpunkte). Die drei weiteren Hersteller finden Sie in Abbildung 2.

Alle Grafiken: Ablinger