AckerbauDüngungLandwirtschaft wird nachhaltiger

Landwirtschaft wird nachhaltiger

Laut DLG-Studie ist die deutsche Landwirtschaft seit 1990 nachweisbar nachhaltiger geworden. Foto: moonzigg/Pixabay

Die Landwirtschaft in Deutschland ist in den vergangenen 25 Jahren nachhaltiger geworden. Das geht aus dem Nachhaltigkeitsindex der Deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft (DLG) hervor. Untersucht wurden dazu die Bereiche Ökonomie, Ökologie und Soziales.

Landwirtschaft immer umweltbewusster

Laut DLG hat sich die Nachhaltigkeit der Landwirtschaft zwischen 1990 und 2016 jedes Jahr um durchschnittlich 1,4 % verbessert. Gründe dafür waren vor allem Fortschritte in Umweltbelangen. Bei der Ökonomie und Ökologie konnte nur eine geringe Steigerung erzielt werden. Für DLG-Präsident Hubertus Paetow zeigen die Ergebnisse, dass „die Landwirte die Anforderungen der Gesellschaft an Umwelt und Klimaschutz ernstnehmen“. Die Bauern würden darauf achten, ihre Bewirtschaftungsgrundlagen schonend zu behandeln und die Zukunftsfähigkeit ihrer Betriebe zu erhalten. „Deshalb ist Nachhaltigkeit der Produktionsverfahren in Ackerbau und Tierhaltung längst zum unternehmerischen Ziel moderner Landwirtschaft geworden“, stellte Paetow fest.

Landwirtschaft ökologischer und wirtschaftlicher

Auch in Sachen Ökologie konnte sich die Landwirtschaft seit 1990 verbessern, z.B. beim Stickstoffüberschuss und Minderung von Treibhausgasemissionen. Bei der Ökonomie mit der Arbeitsproduktivität als Indikator lag der Zuwachs nur bei 0,15 %. Im Bereich Soziales, gemessen am landwirtschaftlichen Einkommen, verbesserte sich der Index jährlich um 0,3 %.