MarktSchweinemarktKeine Preissteigerung am Schweinemarkt Anfang August möglich

Keine Preissteigerung am Schweinemarkt Anfang August möglich

Hier lesen Sie, wie sich der Schweinemarkt in der EU und in Österreich entwickelt.
Quelle: Mark Agnor/shutterstock.com

Die Absatzkrise in Deutschland hält weiter an. Die vierwöchige Betriebssperre des EU-weit größten Schlachthofes belastet wie schon in der Vorwoche das Marktgeschehen. Weil der Neustart des Tönnies Betriebes nur sehr zögerlich vonstattengeht, werden speziell im Norden der BRD die Überhänge nicht kleiner. Demnach wird das Stabilhalten der Preise von einigen Marktanalysten schon als Erfolg bewertet. Impulse soll nun der Grillsommer, der Inlandstourismus und das saisonüblich schwächelnde Angebot an frischen Schlachtschweinen bringen. Darauf basierend zeigen die Notierungen in den südlichen EU-Ländern sichtbare Aufwärtstendenzen.

Abnehmer verhindern Preisanstieg in Österreich

In Österreich reicht das unterdurchschnittliche Angebot gerade aus, die Nachfrage der Schlachtbetriebe zu decken. In der Fleischbranche ist man mit dem nationalen Geschäft nicht unzufrieden, im Export und bei der heimischen Fleischindustrie lässt das internationale Preisdumping keine Luft nach oben. An der Ö-Börse verweigerte die Abnehmerschaft einen Preisanstieg mit dem Verweis auf die bestehende Preisdifferenz zu Deutschland. Vor diesem Hintergrund wurde auf Vorwochenniveau fixiert.

 

Aktuelle Mastschweinenotierungen für Österreich

Mastschweinepreis 30.7. bis 5.8.2020

Mastschweine-Basispreis: 1,43 Euro (+/- 0,00)

Zuchten-Basispreis: 1,13 Euro (+/- 0,00)

 

Quelle: Ö-Börse