RindRindermastJungstiermarkt noch immer unter Druck

Jungstiermarkt noch immer unter Druck

Seit eineinhalb Monaten konnte die ARGE Rind keine Preiseinigung für Jungstiere mit den Schlachthöfen erreichen. Foto: Taferner

In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren relativ groß. Die Absatznachfrage sowohl im Lebensmitteleinzelhandel als auch im Großhandel ist für die Jahreszeit verhalten, die Preise sind rückläufig. Bei Redaktionsschluss konnte mit den Schlachthöfen noch keine Preiseinigung erzielt werden. In Deutschland ist der Preisrückgang bei Jungstieren vorerst stabilisiert.

Bei Schlachtkühen herrscht in Deutschland ein knappes Angebot, die Preise tendieren nach oben. In Österreich ist das Angebot an Schlachtkühen relativ stabil, die Nachfrage rege, die Preise steigen leicht.

Bei Schlachtkälbern trifft ein normales Angebot auf eine sinkende Nachfrage, die Preise gehen leicht nach unten.

Preiserwartungen netto für Woche 18/2019 (29.04. – 05.05.2019)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen! Die Veränderungen beziehen sich auf die Vorwoche, sofern nicht anders angegeben. Quelle: ARGE Rind

Jungstier HK R2/3 ausgesetzt (KW 12: € 3,50)

Kalbin HK R2/3 € 3,05

Kuh HK R2/3 € 2,37 (+ 3 Cent)

Schlachtkälber HK R2/3 € 5,55 (+10 Cent)

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche