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Grashof-Denkmünze für Landtechnik-Pionier Klaus Höhn

Klaus Höhn (Mitte) wird die Grashof-Denkmünze vom VDI Präsidenten Volker Kefer und von Moderatorin Antje Grobe überreicht. (Foto: John Deere)

Als „Pionier der digitalen Landwirtschaft“ bezeichnete der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) den frisch gebackenen Träger der Grashof-Denkmünze, Klaus Höhn. Im Zuge des Deutschen Ingenieurtags bekam der langjährige Leiter der weltweiten Technologieentwicklung bei Deere & Company die begehrte Auszeichnung für seinen Beitrag zur Entwicklung zukunftsfähiger Technologien verliehen.

Für die Entwicklung von John Deere war in jüngster Zeit die von Klaus Höhn initiierte Einrichtung des European Technology and Innovation Centers (ETIC) in Kaiserslautern richtungsweisend. Dort arbeiten Ingenieure, Agrarwissenschaftler und Informatiker an intelligenten Systemen für die digitale Landwirtschaft und forschen an weiteren Zukunftstechnologien

Nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität Rostock im Bereich Landtechnik und Maschinenbau war Klaus Höhn mehrere Jahre als Universitätsprofessor tätig. 1992 folgte der Wechsel in die Industrie als Entwicklungsleiter bei den John Deere Werken Mannheim. Kurz nach dem Wechsel in die Entwicklung nach Waterloo/Iowa (USA), übernahm Höhn die technologische Gesamtverantwortung für alle Traktorbaureihen bei John Deere weltweit.

Klaus Höhn habe in den vergangenen 25 Jahren entscheidenden Einfluss auf die Unternehmens- und Technologieentwicklung von John Deere genommen. Zudem habe er einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung Deutschlands als führenden Standort in Europa für die Entwicklung und Produktion innovativer Agrartechnik geleistet, heißt es in einer Aussendung von John Deere.

Die Grashof-Denkmünze ist die höchste Auszeichnung des VDI und wurde 1894 zum Andenken an den deutschen Maschinenbauingenieur Franz Grashof gestiftet, dem Mitbegründer und ersten Direktor des VDI von 1856 bis 1890.