MarktSchweinemarktGeringes Lebendangebot stützt Schweinepreise weiter

Geringes Lebendangebot stützt Schweinepreise weiter

Hier lesen Sie, wie sich der Schweinemarkt in der EU und in Österreich entwickelt.
Quelle: Mark Agnor/shutterstock.com

Trotz mäßiger Geschäftsverläufe auf Ebene der Fleischvermarktung steigen die Schweinepreise in der EU. Hintergrund der gegensätzlichen Entwicklung zwischen Lebend- und Totmarkt ist der aktuell stark schwächelnde Asienexport und ein klar unterdurchschnittliches Angebot an schlachtreifen Schweinen. Das Angebot an lebenden Schweinen war schon in der vergangenen Woche geringer als üblich. Weil Schlacht- und Zerlegebetriebe nach Auslastung ringen und Verarbeiter Rohstofflager für die Produktion von Grillartikeln aufbauen, stehen die Schweinepreisparameter EU-weit zwischen seitwärts und aufwärts. In Deutschland konnte trotz üblicher Karnevalsflaute ein Plus von 5 Cent erzielt werden.

Auch in Österreich Schlachtschweine weiter gesucht

Auch in Österreich zeigen sich ungleiche Bilder am Markt. Emsiges Suchen nach Schlachtschweinen bei gleichzeitigem Trödeln am Fleischmarkt. Trotzdem hält sich die Nervosität der Fleischhändler in Grenzen, denn die Flaute um diese Jahreszeit ist aus langjähriger Erfahrung bekannt und Bestellungen aus Asien werden demnächst erwartet. Das frische Angebot an der Ö-Börse lag ca. 10 % unter Normalniveau, was ein Plus von 5 Cent ergab.

 

Aktuelle Mastschweinenotierungen für Österreich

Mastschweinepreis 20.2. bis 26.2.2020

Mastschweine-Basispreis: 1,83 Euro (+ 0,05)

Zuchten-Basispreis: 1,51 Euro (+/- 0,00)

 

Quelle: Ö-Börse