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Siloking: Futtermischwagen der nächsten Generation

Siloking Selfline
Siloking bringt den Futtermischwagen der fünften Generation auf den Markt.
Quelle: Siloking

Im Sektor selbstfahrende Futtermischwagen können Viehbetriebe zwischen nunmehr fünf Modellen des Herstellers für Futtermischtechnik in der Reihe „Best-of-Five“ wählen. Bemerkenswert ist die Erhöhung der Lebensdauer, die das bayerische Unternehmen im Zuge der Produktentwicklung erzielen konnte. Mittlerweile 15.000 Betriebsstunden im Durchschnitt arbeitet eine Maschine, während zu Anfang der Serie ein Lebenszyklus erst rund 10.000 Betriebsstunden andauerte.

Zurückzuführen seien die Verbesserungen laut Angaben des Managements unter anderem auf eine Erhöhung der Behälterwandstärken, den Einsatz einer Hochleistungsfräswalze sowie die Montage eines hochwertigen Beladeförderbandes aus Gummi. Dazu ist die Mischschnecke mit variabler Drehzahl in drei Stufen schaltbar, die ein Spektrum von 15 bis 55 Umdrehungen pro Minute erlauben.

Maschinenintelligenz soll Produktivität erhöhen

Eine Verbesserung der Produktivität versprechen verschiedene Assistenzsysteme. Zum Beispiel mischt der Selbstfahrer die Futterration nach dem Beladen automatisch, weil die Turbo-Schnecken weiterarbeiten können, auch wenn der Fahrer die Kabine verlässt. Am Ende des Mischvorgangs schalten sich diese automatisch ab, ebenso reduziert der Motor seine Drehzahl auf Standgas-Modus. Überwacht werden kann der Prozess übrigens per Laptop oder Smartphone, wie es aus dem Produktmanagement heißt.

Interessant scheint die Echtzeit-Überprüfung der individuellen und für den Betrieb wichtigen Parameter via App. Dabei kommt ein Telemetrie-Verfahren zur Anwendung, das Aktivitätszeiten oder gefahrene Strecken ebenso ermittelt und anzeigt wie den Betriebsmittelverbrauch. Somit ist eine kontinuierliche Optimierung der Fütterung möglich, Fehlerquellen können reduziert und das Zeitmanagement täglich kontrolliert werden.