ForstFreischneidegeräte warten und pflegen

Freischneidegeräte warten und pflegen

Mit Hilfe der Klangprobe lassen sich Beschädigungen am Kreissägeblatt erkennen. Foto: Sühlfleisch

Freischneider gibt es in verschiedenen Ausführungen, die man grob in zwei Typen unterteilen kann: Erstens Geräte von 1,3 bis 2,7 kW Leistung die sich für die Landschaftspflege eignen und im Wald unter Umständen noch für die Kulturpflege. Zweitens Geräte ab 2,8 kW Leistung, die in der Jungbestandspflege eingesetzt werden. Für die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten gibt es auch unterschiedlich Mähköpfe. Vom Fadenmähkopf über Grassschneideblatt, Häcksel- und Dickichtmesser und Kreissägeblatt bis hin zu „Spezialanbauten“ wie TerraCut (Saatplätze anlegen) und Schneideköpfen mit gegenläufig rotierenden Schneiden (verhindert das Teile beim Mähen umherfliegen). Für die Arbeiten im Wald kommen am häufigsten Dickichtmesser (Ausgrasen) und Kreissägeblatt (Jungbestandspflege) zum Einsatz.

Tägliche Wartungsarbeiten
Kontrollieren Sie vor dem Gebrauch des Freischneiders das Schneidwerkzeug auf Risse! Die Klangprobe dient dazu, auch nicht sichtbare Brüche zu erkennen. Hierfür wird das Schneid- oder Sägeblatt an mehreren Stellen mit einem metallischen Gegenstand (z. B. Kombischlüssel) angeschlagen. Bei unbeschädigtem Werkzeug erklingt ein lang anhaltender Ton. Die Schärfe des Schneidgerätes sollten