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Ferienzimmer im Baum

Quelle: Numßen

Wie sind Sie auf die Idee mit den Baumhäusern gekommen?

Katharina Zinnecker: Bei uns auf dem Hof gab es nur eine große Ferienwohnung. Uns macht es Spaß, mit Gästen zu arbeiten und wir wollten unseren Ferienbetrieb weiter ausbauen. Wir durchforsteten das Internet nach besonderen Übernachtungsmöglichkeiten und sind auf die Baumhäuser gestoßen.
Norbert Bechteler: Glücklicherweise haben wir in rund 300 Meter Luftlinie einen eigenen Wald mit einem alten Baumbestand.

Welche Voraussetzungen müssen die Bäume erfüllen?

Norbert Bechteler: Die Bäume müssen um die 170 Jahre alt sein. Am besten eignen sich Buche, Eiche und Ahorn. Sie dürfen nicht kränkeln, keine Pilze haben oder von Schädlingen befallen sein. Wir beauftragten einen Baumstatiker, die Bäume zu prüfen. Ein Baum, der für mich gesund aussah, fiel durch, weil die Verwurzelung nicht optimal war. Vier Bäume bekamen ein positives Gutachten, und wir kümmerten uns um die Baugenehmigung. Jede Fichte, die im Umfeld stand, haben wir gefällt. Das Risiko, dass sie als Flachwurzler auf eines der zukünftigen Baumhäuser stürzt, war zu groß.
Katharina Zinnecker: Das Bebauen im Außenbereich ist ja grundsätzlich immer ein Problem. Aber wir hatten die Gemeinde, den Gemeinderat und den Landrat auf unserer Seite. Es gab in unserer Region nahezu keinen Tourismus.