RindRindermastExportdruck senkt Schlachtkuhpreise

Exportdruck senkt Schlachtkuhpreise

Foto: Taferner

Die Entwicklung auf den europäischen Schlachtrindermärkten gestaltet sich differenziert. In Deutschland hat sich der Markt nach dem Preisdruck der vergangenen Wochen stabilisiert. Bei Jungstieren wird von einer lebhafteren Nachfrage berichtet. Bei einer verhaltenen Angebotsmenge ziehen die Preise in Deutschland etwas an. Auch bei Schlachtkühen haben sich die Preise gefestigt.

In Österreich ist das Angebot bei den Jungstieren leicht rückläufig und entspricht im Wesentlichen der Nachfrage der Schlachthöfe. Die Preise sind stabil, wenngleich wiederholt keine Preiseinigung mit allen Marktpartnern erzielt werden konnte.

Bei Schlachtkühen sind die Aufbringungsmengen stabil. Aufgrund des Marktdruckes im Export sind die Kuhpreise in Österreich nochmals etwas rückläufig.

Bei Schlachtkälbern sind Angebot und Nachfrage aktuell ausgeglichen, die Preise sind leicht steigend.

Preiserwartungen netto für Woche 32/2019 (05.08. – 11.08.2019)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen! Die Veränderungen beziehen sich auf die Vorwoche, sofern nicht anders angegeben. Quelle: ARGE Rind

Jungstier HK R2/3 ausgesetzt (KW 12: € 3,50)

Kalbin HK R2/3 € 3,00

Kuh HK R2/3 € 2,23 (-6 Cent)

Schlachtkälber HK R2/3 € 5,35 (+10 Cent)

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche