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Europas Schlachtkuhmärke schwächeln

Quelle: Taferner

Die Märkte sind derzeit zwischen männlichen und weiblichen Rindern zweigeteilt.
In Deutschland ist beispielsweise die Nachfrage nach Schlachtkühen verhalten bis schwach, die Preise gehen zurück. Im Bereich der Jungstiere geht die Abgabebereitschaft der Stiermäster aufgrund der aktuellen Maisernte zurück, damit sind die Preise zumindest stabilisiert.

Schwächelnde Exportmärke für Kuhfleisch

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren bei Qualitätsprogrammen ebenfalls auf einem niedrigen Niveau, bei gleichzeitig guter Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels. Inwieweit der Außer-Haus-Verzehr (Gastronomie) durch steigende Covid-19 Zahlen rückläufig ist, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Die Zuschläge gehen bei den Qualitäts-Jungstieren leicht nach oben.

Bei den Schlachtkühen ist das Angebot leicht höher als in der Vorwoche, bei einer gleichzeitig etwas verhaltenen Nachfrage. Vor allem die Kuhfleisch-Exportmärkte Spanien, Frankreich und Holland gestalten sich zusehends schwieriger, die Preise tendieren leicht nach unten.

Bei Schlachtkälbern herrscht derzeit ein ausgeglichener Markt.

Preiserwartungen netto für Woche 39/2020 (21.09. – 27.09.2020)

Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen bezogen auf ein Kilo Schlachtgewicht kalt! Die Veränderungen beziehen sich auf die Vorwoche, sofern nicht anders angegeben. Quelle: ARGE Rind

  • Jungstier HK R2/3 € 3,40
  • Kalbin HK R2/3 € 2,98
  • Kuh HK R2/3 € 2,12 (-5 Cent)
  • Schlachtkälber HK R2/3 € 5,65

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche