RindKälberElektronische Ohrmarken: Luxus oder effiziente Technik?

Elektronische Ohrmarken: Luxus oder effiziente Technik?

Die elektronischen Ohrmarken sind Nur-Lese-Passiv-Transponder. Auf dem Transponder wird ausschließlich die Lebensnummer des Tieres gespeichert. Foto: Auinger

Der Start der elektronischen Ohrmarken in Österreich verlief holprig. Bauern und Technikhersteller wurden sehr spät und dürftig über die Umstellung informiert. Erst ein Newsletter der Rinderzucht Austria Anfang Oktober brachte genaue Informationen. Der Hintergrund: Die EU-Verordnung 653/ 2014 legt fest, dass es in jedem EU-Land die Möglichkeit geben muss, dass Rinder elektronisch gekennzeichnet werden. Das Ministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus sprach sich daraufhin für eine verpflichtende flächendeckende Umstellung auf elektronische Ohrmarken aus. Die alten Ohrmarken können noch bis 30. April 2020 bei neugeborenen Kälbern eingezogen werden.

Nutzen für Landwirte unklar

Die ZAR (Zentrale Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter) hatte im Vorfeld in einer Stellungnahme darauf hingewiesen, dass es aus derzeitiger Sicht noch keine Vorteile für den einzelnen Landwirt geben werde. Eine