AckerbauMaisEin Kuriositätenkabinett

Ein Kuriositätenkabinett

sehalswuchs (Ghose neck) durch Wurzelfraß der Maiswurzelbohrerlarve
Quelle: Mayer

Krebsartige Geschwüre

Maisbeulenbrand wird auf den Blättern schon sehr früh in Form von kleinen Beulenketten entlang der Hauptader sichtbar. Zuvor wurden diese Blätter meist von der Fritfliege geschädigt. Später können die Brandbeulen – die von einem silbrigen Häutchen überzogen sind – an allen Stellen der Maispflanze auftreten. Dieses silbrige Häutchen ist auch ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal zum Kopfbrand, der dieses Häutchen nicht ausbildet. Den größten Schaden erleidet der Landwirt dann, wenn ein massiver Befall der Kolben eintritt. Dazu kommt es, wenn die Maispflanze Stresssituationen wie Sommertrockenheit, Hagelschlag oder im Frühjahr Spätfröste zu bewältigen hat. Auch Herbizid- und Nährstoffstress können Beulenbrand fördern. Die Brandsporen können im Boden bis zu zehn Jahre infektiös bleiben. Die Brandbeulen sind in der Fütterung unbedenklich. Vorbeugen können Sie durch eine zeitgerechte Maisansaat, die und eine ausgewogene Nährstoffversorgung. Auch Sortenanfälligkeiten Beulenbrand werden in der Sortenliste aufgelistet.