RindRindermastAufkommender Preisdruck am Schlachtrindermarkt

Aufkommender Preisdruck am Schlachtrindermarkt

Wöchentlich aktualisierte Marktinformationen zum Schlachtrindermarkt
Quelle: Taferner
In Österreich fehlt am Rindfleischmarkt vor allem der Absatz in der Gastronomie, der nicht komplett durch den Lebensmitteleinzelhandel kompensiert werden kann. Bei exportabhängigen Kategorien wie z.B. den Kühen kann es durchaus zu rückläufiger Nachfrage kommen.
Das Angebot bei Jungstieren in Österreich ist nach wie vor verhalten, wobei die Nachfrage, die in den letzten Wochen im Lebensmitteleinzelhandel sehr hoch war, auch etwas rückläufig ist. Die Preise sind stabil.
Bei Schlachtkühen ist das Angebot etwas größer, die Exportsituation wird zusehends schwieriger, bei Redaktionsschluss konnte noch keine Preiseinigung mit allen Marktpartnern erzielt werden.
Die Preise für Schlachtkälber und Kalbinnen sind stabil.

Preisdruck am deutschen Schlachtrindermarkt

In Deutschland ist die Nachfrage nach Jungstieren etwas verhaltener als in den letzten Wochen, es kann dementsprechend zu leichten Preisrückgängen kommen.
Bei Schlachtkühen herrscht ebenfalls vermehrt Druck und es gibt leichte Abschläge aufgrund der rückläufigen Absatzlage. Generell ist es derzeit sehr schwierig zu prognostizieren, wie sich die weiteren Verschärfungen des Lock-downs in Europa auswirken werden.
Preiserwartungen netto für Woche 03/2021 (18.01. – 24.01.2021)

Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen bezogen auf ein Kilo Schlachtgewicht kalt! Die Veränderungen beziehen sich auf die Vorwoche, sofern nicht anders angegeben. Quelle: ARGE Rind

  • Jungstier HK R2/3 € 3,47
  • Kalbin HK R2/3 € 2,90
  • Kuh HK R2/3  ausgesetzt (KW 02: € 2,07)
  • Schlachtkälber HK R2/3 € 6,25

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche