RindKälberAngebot an Schlachtkälbern übersteigt Nachfrage

Angebot an Schlachtkälbern übersteigt Nachfrage

Mitte Mai geben die Schlachtkälberpreise nach. Foto: Taferner

Die Schlachtrindermärkte in der EU entwickeln sich uneinheitlich. Vor allem in Deutschland stellt sich die Nachfrage nach Jungstieren verhaltener dar, während das vergleichsweise kleine Angebot an Schlachtkühen den Bedarf der Schlachtbetriebe nur knapp deckt. Die Schlachtkuhpreise sind stabil, während bei männlichen Schlachtrindern von Seiten der Schlachtbetriebe Preisdruck ausgeübt wird.

Handel wechselt von Winter- auf Sommersortiment

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren nach wie vor auf hohem Niveau, die Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels ist für diese Jahreszeit normal. Derzeit erfolgt im Lebensmitteleinzelhandel eine Umstellung des Sortiments vom Wintersortiment zum Grillsortiment. Im Außer-Haus-Verzehr ist die Nachfrage aufgrund von Billigangeboten aus Überseeländern etwas verhaltener. Bei Redaktionsschluss konnte mit den Schlachthöfen wiederholt noch keine Preiseinigung für Jungstiere erzielt werden.

Bei Schlachtkühen ist das Angebot leicht steigend bei einer lebhaften Nachfrage. Die Preise sind stabil.

Das Angebot bei Schlachtkälbern ist steigend, die Nachfrage etwas rückläufig. Die Preise sind rückläufig.

Preiserwartungen netto für Woche 20/2019 (13.05. – 19.05.2019)

Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen! Die Veränderungen beziehen sich auf die Vorwoche, sofern nicht anders angegeben. Quelle: ARGE Rind

 

Jungstier HK R2/3                                        ausgesetzt (KW 12: € 3,50)

 

Kalbin HK R2/3                                            € 3,05

 

Kuh HK R2/3                                                € 2,37

 

Schlachtkälber HK R2/3                               € 5,45 (- 10 Cent)

 

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche