SchweinAfrikanische SchweinepestAm Schweinemarkt keine Entspannung in Sicht

Am Schweinemarkt keine Entspannung in Sicht

Hier lesen Sie, wie sich der Schweinemarkt in der EU und in Österreich entwickelt.
Quelle: Mark Agnor/shutterstock.com

Corona und ASP halten unverändert die Branche in Atem. Während die ASP schon im September Deutschland den Zugang zum Asienmarkt versperrt hat, schafft Corona nun ähnliche Verhältnisse für Dänemark. Die COVID-Virusmutation auf Nerzfarmen führte wohl zu der chinesischen Entscheidung, die jetzt dem zu 80 % vom Export abhängigen Land schwer zu schaffen macht. In der BRD, wo Überhänge und Schlachtgewicht weiter steigen, konnte die EZG-Vereinigung die Notierung abermals stabil halten, wenngleich namhafte Abnehmer mit Hauspreisen jonglieren. EU-weit stehen unterschiedlich dicke Minuszeichen vor den Notierungen.

Österreichs Schweinepreise unverändert, Konkurrenzdruck aus dem Ausland groß

In Österreich mindern in mehreren Schlacht- und Zerlegebetrieben Corona bedingt fehlende Arbeitskräfte die Schlagkraft bei der Fleischgewinnung. Rückstau vor den Schlachthoframpen und verspätete Abholung sind die Folge. Der Fleischmarkt berichtet von aggressiver werdender Konkurrenz aus deutscher und dänischer Herkunft. Die von uns geforderte Private Lagerhaltung (PLH) könnte am Montag beim Agrarministerrat in Brüssel beschlossen werden und etwas Druck vom Markt nehmen. Vor diesem Hintergrund konnte an der Ö-Börse der Preis nach dem Minus in der Vorwoche auf unverändertem Niveau festgelegt werden.

Aktuelle Mastschweinenotierungen für Österreich

Mastschweinepreis 12.11. bis 18.11.2020

Mastschweine-Basispreis: 1,31 Euro (+/- 0,00)

Zuchten-Basispreis: 0,98 Euro (+/-0,00)

 

Quelle: Ö-Börse